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Quelle: falko.nrw – Als sich im Jahre 2015 die Spitzen der vier Ruhr-Universitätskliniken Bergmannsheil, Katholisches Klinikum Bochum, Knappschaftskrankenhaus Langendreer und Marienhospital Herne mit der MedEcon-Geschäftsstelle zur Besprechung der gemeinsamen Projektidee trafen, war die Ausgangssituation diese: Vier Unikliniken in jeweils eigenen Trägerverbünden verfügen über unterschiedliche IT-Systeme und jeweils eigene Strategien und Prozesse bei der Digitalisierung ihrer Häuser. Die Falldatenkommunikation bei Verlegungen und Konsilanfragen erfolgt per Fax, Brief, CD oder Telefon. Lediglich der radiologische Bildaustausch läuft bereits routinemäßig über die Infrastruktur des Westdeutschen Teleradiologieverbundes (TRV).


Also setzten sich die vier Projektkrankenhäuser unter Beteiligung von acht weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft das Ziel, den Datenaustausch zwischen den Häusern zu verbessern. Auf der Basis des TRV sollten nicht mehr allein die radiologischen Bilddaten, sondern alle für den jeweiligen Fall relevanten Dokumente im Senderhaus digital konsolidiert und versendet werden. Im Empfängerhaus sollten die Daten der „fremden“ Systeme so vereinheitlicht empfangen werden können, dass diese für die Weiterbehandlung oder Konsilbearbeitung in der jeweils eigenen IT-Struktur genutzt werden können.

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Insgesamt 16 Partner arbeiteten an dem Projekt, das seit März 2016 mit Fördermitteln unterstützt wurde und Teil der Landesinitiative eGesundheit.nrw ist. Es engagierten sich vier Kliniken der Ruhr-Universität Bochum, die Hochschule Nie­derrhein sowie die Firmen CompuGroup, DMI, IHE Deutschland, Healthcare IT Solutions, RZV und VISUS.

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