Bildquelle: ZTG GmbH Quelle: ztg-nrw.de

Unter dem Motto „Versorgungsprozesse neu denken – Digitale Instrumente effektiv nutzen“ lud die ZTG GmbH am 13. November 2018 Experten auf die Bühne des Landesgemeinschaftsstandes NRW, um die Zukunft und die Potenziale von elektronischen Akten im Versorgungsprozess zu thematisieren.

Moderiert wurde der Themenblock von ZTG-Geschäftsführer Rainer Beckers. Dr. Georg Diedrich, zweiter Vorsitzender des Vorstands des Digital Healthcare NRW e. V., Geschäftsbereichsleiter IT der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe und Vorsitzender des ZTG-Fachforums Telematik, referierte über die Elektronische Fallakte des Projektes I/E-Health NRW und gab einen aktuellen Überblick über den Status Quo und (Patienten)Nutzen der arztgeführten Akte.

Ziel des Projektes I/E-Health NRW ist es, über Krankenhausinformationssysteme (KIS), ein webbasiertes Portal und Praxisverwaltungssysteme (PVS) direkt auf elektronische Fallakten zugreifen zu können. KV-Connect-Nutzer werden dies voraussichtlich ab Frühjahr 2019, sofern sie Projektteilnehmer und CGM- oder Duria-Kunden sind, über einen neuen KV-Connect-Adapter tun können. So schafft I/E-Health NRW interoperable Lösungen für Klinik und Praxis auf der Basis von IHE-Profilen und der EFA-2.0-Spezifikation, die bald in den vier Modellregionen Düren/Aachen, Dortmund, Borken/Ahaus und Münster/Kreis Warendorf erprobt werden.

Im Anschluss daran stellte Marc Kuypers, Geschäftsführer von der Arztnetz solimed – Unternehmen Gesundheit GmbH & Co. KG, die Elektronische Patientenakte und  den ePflegebericht des gleichnamigen Projektes solimed vor. Das Projekt verfolgt das Ziel, eine innovative Kommunikationslösung zwischen Pflege, Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten mit Hilfe einer ePatientenakte und eines ePflegebericht zu realisieren.

Abgeschlossen wurde die Runde durch Beiträge von Dr. med. Amir Parasta, Geschäftsführer der epitop GmbH, der über elektronische Akten am Beispiel der augenärztlichen Versorgung sprach, und eine überregionale Patientenakte sowie telemedizinische Dienstleistungen in der Praxis für eine optimierte Diagnostik- und Therapiemethodik durch digitale und vernetzte Lösungen avisiert, sowie von Michael Koke, Geschäftsführer der etnenos GmbH, der Lösungswege für eine digitalisierte Patientenüberleitung vorstellte, die eine signifikante Verringerung der Suche nach einem Pflegeplatz oder -bett ermöglichen sowie eine schnelle, sichere und gezielte Übermittlung von Patientendaten.